Die 80/20-Regel der Software-Entscheidung
Die einfache Antwort: Wenn ein Standardprodukt 80 % Ihrer Anforderungen abdeckt, nehmen Sie es. Wenn nicht, bauen Sie selbst.
Die ehrliche Antwort: Die "80 %" sind selten 80 %. Sie sind 60 % — plus 20 %, die mit massivem Customizing und Frust irgendwie reinpassen, plus 20 %, die Sie sich abgewöhnen, weil das System sie nicht kann. Die Frage ist, ob Sie sich diese 20 % leisten können oder wollen.
Drei Indikatoren, dass Eigenentwicklung sich lohnt
1. Ihr Prozess ist Ihr Wettbewerbsvorteil. Wenn die Art, wie Sie Aufträge erfassen, Lager verwalten oder Kundenkommunikation steuern, der Grund ist, warum Kund:innen zu Ihnen kommen — dann bilden Sie das in Software ab, die genau das tut. Nicht in einem Standard, der etwas Ähnliches tut.
2. Sie skalieren, und das System wird zum Engpass. Excel-Tabellen, gewachsene Access-Datenbanken, drei verschiedene Tools, die mit Copy-Paste verbunden werden — das geht bis zu einem gewissen Umsatz. Dann nicht mehr.
3. Mehrere Standardprodukte zusammen kosten mehr als eine eigene Lösung. Wir haben Cases gesehen, in denen 4 SaaS-Lizenzen plus Integrationsaufwand teurer waren als eine eigene Plattform.
Wir entwickeln genau solche Lösungen: Software-Entwicklung aus Siegen & Butzbach — Web-Apps, interne Plattformen, Konfiguratoren.
Was Eigenentwicklung wirklich kostet
Ein realistischer Korridor: Eine fokussierte Web-App mit 5–10 Kernfunktionen liegt zwischen 60.000 € und 180.000 €. Komplexere Plattformen mit Multi-User-Logik, Schnittstellen und Mobile-Komponenten liegen bei 250.000 € aufwärts.
Was viele unterschätzen: Wartung. 15–25 % der Entwicklungssumme pro Jahr für Pflege, Sicherheit, Anpassungen. Wer das nicht einplant, hat in zwei Jahren ein Problem.
Unser Stack, unser Ansatz
Wir entwickeln in modernen, langlebigen Stacks: TypeScript/Node, React/Next.js, PostgreSQL, oft mit Tailwind und sauberen Design-Systemen. Wir hosten selbst, in Deutschland, in eigenen Rechenzentren mit DSGVO-konformer Infrastruktur.
Was wir nicht machen: Hippe Frameworks, die in zwei Jahren niemand mehr versteht. Microservices für 500-User-Systeme. Premature Optimization.