Zum Inhalt springen

WordPress 2025: Warum es immer noch die richtige Wahl ist — und wann nicht.

WordPress betreibt rund 43 % aller Websites weltweit. Trotzdem hört man in Agentur-Bubbles regelmäßig "WordPress ist tot". Wir sehen das anders. Hier ist, wann WordPress 2025 die beste Wahl ist — und wann Sie ehrlicherweise woanders hin sollten.

hype.media TeamWordPress2 Min. LesezeitAktualisiert Zurück zum Blog
Laptop mit WordPress-Logo auf dunklem Hintergrund

Was WordPress 2025 wirklich gut kann

WordPress hat in den letzten drei Jahren einen Sprung gemacht, der in der Branche kaum diskutiert wird. Block-Editor, Full-Site-Editing, ACF-basierte Custom Post Types, headless mit WPGraphQL — das alles ist heute Stand der Technik. Wer WordPress noch mit "Blog mit ein paar Plugins" gleichsetzt, hat fünf Jahre nicht hingeschaut.

Die Stärken in der Praxis:

  • Inhaltliche Autonomie für Redaktionen. Marketing-Teams können selbst Landingpages bauen, Kampagnen launchen, Inhalte verschieben — ohne Entwickler-Ticket.
  • Reifes Ökosystem. Für 90 % aller Anforderungen gibt es eine getestete Lösung. Was nicht heißt, dass man jedes Plugin installieren sollte.
  • Skalierbar bis in den Millionen-Visit-Bereich. Mit gutem Hosting (wir machen das selbst), Caching und sauberer Architektur kein Problem.

Wann WordPress nicht passt

Drei Szenarien, in denen wir Kund:innen aktiv von WordPress abraten:

  1. Hochfrequente, transaktionale Plattformen mit hunderten Schreibvorgängen pro Sekunde. Hier ist ein dediziertes Backend besser.
  2. Komplexe Mehrsprachigkeit mit unterschiedlichen Sortimenten/Strukturen pro Markt. WPML/Polylang sind solide, aber an gewissen Punkten wird's hakelig.
  3. Reine App-Backends, wo das CMS nur noch Datenlieferant ist. Da gibt es bessere Werkzeuge.

In allen anderen Fällen — Unternehmenswebsite, Magazin, Lead-Gen-Plattform, einfacher Shop, Mitarbeiterportal — ist WordPress eine ausgezeichnete Wahl.

Mehr zu unserem WordPress-Stack: WordPress-Agentur Siegen & Butzbach — Setup, Hosting, Pflege aus einer Hand.

Projekt besprechen

Der Plugin-Mythos

"Zu viele Plugins" ist die häufigste Diagnose, wenn eine WordPress-Site langsam wird. Stimmt — und stimmt auch nicht. Das Problem ist selten die Anzahl, sondern die Qualität. Drei schlecht gepflegte Plugins können eine Site lahmlegen, 25 gut gewählte laufen butterweich.

Unsere Faustregel für Kund:innen: Jedes Plugin muss einen messbaren Geschäftszweck erfüllen, einen aktiven Maintainer haben und in den letzten 6 Monaten ein Update gesehen haben. Alles andere fliegt raus.

Pflege, Updates, Backups — die unsexy Realität

WordPress läuft nicht von alleine. Sicherheits-Updates, Plugin-Updates, Core-Updates, Backups, Monitoring, Performance-Checks — das alles muss jemand machen. Wer das einer Agentur überlässt, schläft besser.

Wir betreiben über 80 WordPress-Installationen für Kund:innen aus dem Siegerland, der Wetterau, Mittelhessen und dem Lahn-Dill-Kreis. Auf eigenen Servern, mit eigenem Monitoring, mit dokumentierten Update-Prozessen. Wenn etwas kaputtgeht, sind wir vor Ort — nicht in einem Ticket-System.

WordPress richtig gemacht

Reden wir über Ihre WordPress-Site.

Setup, Migration, Relaunch oder einfach nur ein zweites Augenpaar auf das, was Sie schon haben? Wir hören zu und sagen ehrlich, was wir empfehlen.